Space Wallet – Mehr Platz in der Tasche

Durchschnittlich vier Karten, die regelmäßig genutzt werden, befinden sich in deutschen Geldbörsen. Oftmals mutieren die Portmonnaies zu kleinen Müllhalden. Das bayrische Startup Space Wallet will das ändern und bietet nicht nur Geldbörsen für Veganer.

Gründer und Geschäftsführer René Seppeur erklärt, wie es zur Idee für die Geldbörsen-Revolution kam.

Könnt ihr euch, für die Menschen, die euch noch nicht kennen, vorstellen?

Space Wallet Mitgründer René Seppeur

Space Wallet Mitgründer René Seppeur

Ich bin René Seppeur, Mitgründer der Space Wallet GbR, wir produzieren und vertreiben den praktischsten Geldbeutel weit und breit – den Space Wallet. Mein Mitgründer Matthias Groo ist kurz nach Gründung nach Ende unseres Studiums in die USA gezogen. Ich habe also das operative Geschäft übernommen und Space Wallet groß gemacht. Online gingen wir im Dezember 2013, inzwischen verkaufen wir auch europaweit in über 100 Geschäften und produzieren individuelle Firmeneditionen.

Was genau ist bzw. macht Space Wallet?

Der Space Wallet komprimiert den Inhalt herkömmlicher Geldbörsen. Mit innovativen Materialien haben wir den Begriff Geldbeutel ganz neu gedacht: Ein elastisches Premiumband hält sowohl eine – als auch 15 Karten. In einem Einschubfach kommen Scheine unter und in den seit Sommer 2015 erhältlichen Versionen 2.0 Pull und 2.0 Push auch Kleingeld im dafür vorgesehenen Münzfach. Dieses Jahr haben wir bereits die Space Wallet Card Shields auf den Markt gebracht, die deinen Space Wallet vor externem Datendiebstahl sichern. Außerdem werden wir noch dieses Jahr weitere Produkte und neue Kollektionen launchen.

Im Vergleich zur normalen Geldbörse wirkt das Space Wallet regelrecht winzig.

Im Vergleich zur normalen Geldbörse wirkt das Space Wallet regelrecht winzig.

Was war eure Motivation zu gründen?

Wir hatten diese Idee und die hat uns so gepackt, dass wir irgendwie den Drang verspürten, das jetzt einfach mal neben dem Studium durchzuziehen. Dabei waren wir auf Hilfe von sehr vielen Leuten angewiesen. Vorher hatte ich noch eine „ganz normale BWL-Karriere“ angestrebt. Inzwischen würde ich mich durch und durch als Entrepreneur bezeichnen. Die Freiheit als Gründer war wohl damals schon verlockend, nachdem wir in Praktika gemerkt hatten, wie einengend und langweilig es sonst im Arbeitsalltag ablaufen kann. Und man kann wirklich sagen, am Anfang hat uns nicht das Geld gelockt, sondern der Gedanke, dass tausende Leute unsere Produkte in den Hosentaschen mit sich führen.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf eure Gründung?

Wieviel die „persönliche Note“ ausmacht. Hätten wir nicht von Anfang an so viel Begeisterung für das Produkt gehabt, hätte das vermutlich niemals so fliegen können. Es gibt ja auch genug andere vergleichbare Sachen, die einfach nicht aus den Kinderschuhen rauskommen. Das liegt wirklich zum großen Teil daran, wie sehr man selbst dahinter steht und warum man das Ganze macht.

Wie geht’s weiter mit Space Wallet?

Das zweite Halbjahr 2016 wird sehr sehr spannend. Es wird eigentlich wöchentlich Neuigkeiten geben: Vor wenigen Wochen ging unsere neue Webseite www.spacewallet.de online. Nächste Woche kommt eine neue Kollektion, dann kommen unsere neuen Displays und Verpackungen für den internationalen Einzelhandel an, dann beginnen einige internationale Kooperationen, dann gehen wir auf Messen, um weitere Distributoren im Ausland zu finden, dann bringen wir ein neues Produkt raus usw. Noch dieses Jahr werden wir zu einer internationalen Marke.

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen die selber übers Gründen nachdenken?

Redet mit Leuten über eure Idee! Wir haben unglaublich viel Arbeit gespart, indem wir keine Geheimnistuerei betrieben haben. Das Feedback, das man von Leuten erhält, ist ungemein wichtig und erspart einem einige nachträgliche Anpassungen.

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Danke René für deine Antworten.

Wenn ihr bei all den wöchentlichen Updates auf dem Laufenden bleiben wollt, was die Mini-Geldbörsen angeht, dann schaut ihr am besten auf der Facebookseite von Space Wallet vorbei.

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One thought on “Space Wallet – Mehr Platz in der Tasche”

  1. Matthias says:

    Schönes Interview!

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