WhatsBroadcast – Messenger Marketing leicht gemacht

Lange Zeit galten E-Mail-Newsletter als das Topmittel im Onlinemarketing, um seine Zielgruppe zu erreichen. Mit dem Boom von Messengerdiensten wandelt sich langsam das Blatt. Newsletter via WhatsApp und Co sind mittlerweile auf dem Vormarsch. Einen wesentlichen Teil dazu hat WhatsBroadcast beigetragen.

Wir sprachen mit Franz Buchenberger, Gründer und Geschäftsführer, über das des Münchner Startup.

Kannst Du dich, für die Menschen, die Dich noch nicht kennen, vorstellen?

WhatsBroadcast Gründer Franz Buchenberger

WhatsBroadcast Gründer Franz Buchenberger

Ich bin Geschäftsführer bei WhatsBroadcast, einem relativ jungen Unternehmen, das erst Anfang 2015 gegründet wurde. Mittlerweile sind wir Weltmarktführer im Bereich Messenger Marketing. Zuvor hatte ich bereits drei andere Startups gegründet, aber auch länger bei internationalen Konzernen wie BMW und Fujitsu an innovativen Produkten gearbeitet. Dadurch habe ich meine Leidenschaft für das internationale Geschäft entdeckt und war als Gründer bereits in zahlreichen Ländern aktiv. So habe ich beispielsweise längere Zeit in den USA oder in Japan gelebt.

Was genau ist bzw. macht WhatsBroadcast?

Wir unterstützen Unternehmen, Verbände und Organisationen dabei, über Messenger wie
WhatsApp oder Facebook Messenger erfolgreich mit ihren Zielgruppen zu kommunizieren.
Inhaltlich handelt es sich dabei etwa um Marketing-Newsletter, die in ihrer Wirksamkeit rund
zehn Mal erfolgreicher sind als ein klassischer e-Mail-Newsletter. Rund 90 Prozent der
WhatsApp-Nachrichten werden innerhalb von 15 Minuten geöffnet.

Zudem bietet WhatsBroadcast Kunden-Service über Messenger für einen schnellen und direkten Kontakt. Dazu zählen auch Chatbot-Technologien, mit denen man sehr einfach bestimmte Kommunikationsabläufe automatisieren kann. In diesem Boom-Markt haben wir in den letzten drei Jahren über 1.500 Kunden weltweit gewonnen und sind profitabel auf mehr als 50 Mitarbeiter gewachsen.

Statistik Nutzerzahlen Messenger vs SocialMedia monatlich aktiver Nutzer

Messenger überflügeln weltweit längst die Nutzerzahlen von „traditionellen“ Social Media-Kanälen wie Instagram, Twitter, Snapchat und Pinterest.

Was war Deine Motivation zu gründen?

Im Grunde genommen macht es mir einfach Freude, ein Geschäft um neue Ideen aufzubauen. Das habe ich jetzt mehrfach erfolgreich im Rahmen von Startups gemacht – teils auch im Kontext von Großunternehmen, wo ich z.B. bei Fujitsu an neuen Cloud-Services beteiligt war, als das Thema um 2005 an Bedeutung gewann. Während man bei großen Unternehmen auf viele Ressourcen (Geld, Mitarbeiter, Credibility) zurückgreifen kann, hat man bei Startups den Vorteil von hohem Tempo und viel Flexibilität. Das hat mich nach sechs Jahren Fujitsu letztlich wieder zum Gründen gebracht.

Was hat Dich bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf die Gründung?

Ich durfte im Laufe meiner Gründerkarriere schon manche beeindruckende Technologien entwickeln, wie etwa 3D-Welten und Avatare im Internet in den 90er-Jahren. Zudem stand mir schon deutlich mehr Geld zur Verfügung als heute bei WhatsBroadcast. Ich hatte auch schon öfter die Gelegenheit, mit wirklich brillanten Kollegen zu arbeiten. Aber bei WhatsBroadcast erlebe ich zum ersten Mal, wie es sich in einem Boom-Markt arbeiten lässt, wo es nicht primär auf Technologie, Funding oder Brillanz ankommt, sondern in erster Linie auf Execution. Absolut beeindruckend, wie wir jeden Monat in all unseren KPIs einen großen Schritt weiter kommen.

Wie geht’s weiter mit WhatsBroadcast?

Obwohl wir jetzt schon über 1.000 Kunden haben, gibt es noch 1.000 Mal mehr Unternehmen, die E-Mail-Newsletter versenden und noch nicht wissen, dass Messenger viel effektiver sind. Genauso gibt es riesiges Potential im Kundenservice per Messenger. Und auch Chatbots sind momentan zwar etwas overhyped, werden aber mittelfristig ein immenser Markt werden. Insofern haben wir noch nicht mal ein Prozent unseres Potentials erreicht und werden noch auf Jahre gesehen schnell wachsen.

Was ist Dein ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Wer das erste Mal gründet, sollte verstehen, dass er damit wahrscheinlich floppen wird. Das
ist aber nicht schlimm, wenn man dabei viel lernt. „Fail faster“ ist eines meines Leitmotive:
Damit meine ich: nicht zu lange an einer Idee festhalten, die nicht zündet. Natürlich liest man
über Angestellte bei Facebook und Snapchat, die aus der Uni raus ein Milliardenunternehmen gegründet haben. Ich kenne viel mehr Gründer, die erst im wiederholten Anlauf erfolgreich wurden, in dem sie nicht mehr so viele Fehler gemacht haben.

Aber dafür muss man durch die ersten „Lern“-Startups: Je schneller und je intensiver, desto besser. Gründer sind Optimisten und für diese ist das Loslassen schwer, weil man immer an den Erfolg um die nächste Ecke glaubt. Aber ein anderer Spruch ist: „Wer nicht zweifelsfrei sicher spürt, dass er erfolgreich ist, der ist es nicht“. Und dann sollte man oft was anderes versuchen.

Danke Frank für deine Zeit.

Wer Tipps zum Messenger Marketing sucht, findet diese im Blog des Münchner Startups. Infos zu allen Neuheiten rund um das Tool, findet ihr auf Facebook.

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