Urban Sports Club

Der Sommer rückt immer näher und eigentlich müsste man mal wieder Sport machen. Fitness-Center? Freeletics? Yoga? Warum sich für eins entscheiden und dann unzufrieden sein. Der Urban Sports Club schafft Abhilfe. Die Idee ist einfach: Eine Flatrate mit der man verschiedene Fitness Studios, Yoga-Kurse usw. besuchen kann.

Moritz, Gründer des Urban Sports Club erklärt uns wie es zu der Idee kam und wie es weitergeht.

Kannst du dich, für die Menschen, die den Urban Sports Club noch nicht kennen, vorstellen?

Urban_Sports_Club Gründer Moritz Kreppel und Benjamin Roth

Urban Sports Club Gründer Moritz Kreppel und Benjamin Roth

Mein Name ist Moritz Kreppel und ich habe zusammen mit Benjamin Roth den Urban Sports Club gegründet. Ursprünglich komme ich aus Frankfurt, bin aber bereits seit vier Jahren super glücklich in Berlin. Nach dem Abitur habe ich in England Sozial- und Politikwissenschaften sowie Internationale Beziehungen studiert und dann eine Weile in Brüssel bei der EU gearbeitet. Danach war ich Berater bei der Boston Consulting Group. Jetzt gehört meine volle Aufmerksamkeit dem Urban Sports Club, an dem ich vor allem die Flexibilität liebe. Hauptsächlich mache ich Functional Training, aber wenn mir der Sinn danach steht, kann es auch gerne mal Yoga oder Beach-Volleyball sein.

Was genau ist bzw. macht der Urban Sports Club?

Wir bei Urban Sports bieten unseren Mitgliedern eine Sportflatrate für die ganze Stadt, mit der man flexibel ist und ein vielfältiges Sportangebot nutzen kann. So kann man immer genau dort Sport machen, wo man gerade ist und sich die Sportart aussuchen, auf die man gerade Lust hat! Denn Flexibilität ist einer der wichtigsten Bestandteile unseres urbanen Lebens – längst ist unser Alltag weder zeit- noch ortsgebunden. Egal, was wir unternehmen, meist entscheiden wir es spontan. In Sachen Fitness war das lange undenkbar und genau das wollen wir mit dem Urban Sports Club ändern. Monatlich wird nur einmal gezahlt und dafür können über 110 Anbieter in ganz Berlin genutzt und über 25 Sportarten ausprobiert werden.

Was war eure Motivation zu gründen?

Im Dezember 2012 habe ich den Urban Sports Club mit meinem Co-Founder Benjamin Roth gegründet. Wir sind selbst leidenschaftliche Sportler, lieben die Flexibilität und probieren gern neue Sportarten aus. Da kam uns die Idee zum Urban Sports Club. Mit ihm haben wir ein Modell erschaffen, bei dem man je nach Laune entscheiden kann, ob man gerade eher Lust auf Klettern, Yoga oder Sport im Team hat.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf die Gründung?

Da gibt es unfassbar viele Dinge. Zum Beispiel die Motivation unserer Mitarbeiter: Es ist erstaunlich, wie sie sich mit dem Urban Sports Club identifizieren, Ideen einbringen und auch Überstunden machen, wenn es sein muss – ohne dass man danach fragen muss.

Auf der anderen Seite beeindrucken mich auch unsere Mitglieder immer wieder: Wir haben eine sehr starke Community, in der bereits eine ganze Reihe von Freundschaften entstanden sind – ja sogar Pärchen haben sich über Urban Sports gefunden. Insgesamt ist der soziale Aspekt im Urban Sports Club viel stärker als wir es erwartet haben. Da kann es schon mal vorkommen, dass man sich mit einem Mitglied auf einen Kaffee trifft, weil er uns gern Input geben möchte – und dann hat er eine 24-seitige PowerPoint Präsentation dabei.

Außerdem fasziniert mich das Gründerumfeld in Berlin sehr: Hier herrschen Offenheit, Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit zwischen Gründern – das ist wirklich der Wahnsinn!

Wie geht’s weiter mit dem Urban Sports Club?

Momentan gibt es den Urban Sports Club nur in Berlin – wir planen allerdings schon fleißig an unserer Expansion in weitere Städte in Deutschland. Details dazu werden wir bald veröffentlichen. Außerdem arbeiten wir natürlich kontinuierlich daran, weitere Sportclubs und auch Sportarten in unser Angebot aufzunehmen. Eine Urban Sports Club App ist auch in Planung.

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen die selber über’s Gründen nachdenken?

Nicht lange überlegen, einfach machen! Besonders wichtig dabei ist, sich Feedback einzuholen. Für mich war es am Anfang schwer, über unser Konzept zu sprechen. Ich hatte Angst, dass es jemand kopieren könnte. Aber das Feedback von anderen Gründern und potentiellen Kunden hat uns enorm weitergebracht.

Außerdem sollte man so schnell wie möglich ein Minimum Viable Product (MVP) entwickeln – eine absolute Basisversion. Mit der kann man testen, ob es wirklich einen Markt für das Produkt gibt. Freunde und Bekannte kann man leicht begeistern. Jedoch ist es viel wichtiger herauszufinden, ob Kunden wirklich bereit sind, für ein Produkt zu bezahlen – und das kann man nur mit einem MVP. Dabei gilt: Wenn man sich für sein erstes MVP nicht schämt, hat man zu lange gewartet.

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Danke Moritz für deine Antworten.

Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, wie es bei Urban Sports Club weiter geht, dann empfehle ich euch einfach auf der Facebook Seite vorbeischauen. Wenn ihr wissen wollt, was andere zu dem Startup sagen, lest euch doch mal den Test von Prinz Berlin durch.

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