Talentcube – Bewerbung per Smartphone-Video

„Die schwarze oder doch lieber die blaue Mappe?“ – Die Zeiten dieser Fragen während einer Bewerbungsphase sind vorbei. Zumindest wenn es nach Talentcube, einem jungen Startup aus Esslingen geht.

Die drei Gründer aus der baden-württembergischen Stadt wollen jungen Talenten das Bewerben vereinfachen: Durch Smartphone-Videos. Was dahinter steckt, erklärt einer der Gründer im Interview.

Könnt ihr euch, für die Menschen, die euch noch nicht kennen, vorstellen?

Selbstverständlich! Also hier nochmal für die wenigen Leute, die uns noch nicht kennen:

Die drei Köpfe hinterm Team Talentcube sind Hendrik Seiler (29), Sebastian Niewöhner (27) und ich, Sebastian Hust (28). Wir haben vor gut acht Jahren gemeinsam im Bachelor Wirtschaftsinformatik studiert und uns nach 3 Jahren in deutschen Großkonzernen und Masterstudiengängen dazu entschlossen, uns selbstständig und vielen Menschen mit Talentcube das Leben leichter zu machen.

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Die Talentcube-Gründer (v.l.n.r.) Sebastian Niewöhner, Hendrik Seiler und Sebastian Hust

Was genau ist bzw. macht Talentcube?

Mit Talentcube erleichtern wir den Bewerbungsprozess für Bewerber und Unternehmen. Anstatt sich auf umständliche Weise schriftlich zu bewerben, kann der Kandidat über unsere App seinen Lebenslauf aus bestehenden Netzwerken importieren und beantwortet im Zuge der Bewerbung drei Fragen per Video direkt über sein Smartphone.

Der Clou: Die drei Fragen sind dem Kandidaten zuvor unbekannt. Sobald die Frage erscheint, hat er 30 Sekunden zur Vorbereitung und dann weitere 30 Sekunden, um die Frage zu beantworten. Ähnlich wie im Vorstellungsgespräch. Ist die Bewerbung hochgeladen, sichten die Unternehmen die Videos und alle weiteren Dokumente wiederum über das Web-Portal von Talentcube.

Das Video zeigt, wie es geht:

https://www.youtube.com/watch?v=O2oZMMNFiN0

Was war eure Motivation zu gründen?

Der Spaß an einem spannenden Abenteuer mit tollen Mitstreitern und der Aussicht auf Erfolg am Horizont.

Wir hatten uns eine tolle Technologie überlegt, die sich an den Bedürfnissen der heutigen Jobsuchenden orientiert und gleichzeitig einen enormen wirtschaftlichen Mehrwert für Arbeitgeber liefert.

Als wir dies in der Theorie hinreichend belegen konnten, war der Schritt zur Gründung eigentlich ein No-Brainer.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt in Bezug auf eure Gründung?

Die Tatsache, dass ein Produkt oder Service unter Umständen in der Praxis sogar noch besser funktioniert als man es in der Theorie prognostiziert hat, wenn man nur genau hinhört, was der Markt und die ersten Kunden einem sagen.

Wie geht’s weiter mit Talentcube?

Talentcube wird

a)     das Recruiting in noch vielen großartigen Unternehmen einfacher machen,

b)     Bewerbern die Möglichkeit geben sich professionell per Smartphone auf jeden beliebigen Job zu bewerben und

c)     insgesamt das Kennenlernen und die Kommunikation zwischen Jobsuchenden und Arbeitgebern optimieren.

Was ist euer ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Wenn du zum ersten Mal gründest, überleg dir, ob du bereit bist, 90 % deines alten Lebens gegen neue (ganz sicher nicht immer positive) Erfahrungen einzutauschen. Wenn du und der Rest deines Gründerteams diese Frage mit „ja“ beantwortet, dann geht raus und gebt Vollgas! Es lohnt sich, immer!

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Danke Sebastian für deine Antworten.

Wer wissen möchte, wie es bei Talentcube weitergeht, sucht sich am besten seine Lieblingsplattform dafür aus. Die Jungs aus Essling bedienen sie alle: Facebook, Instagram oder Twitter.

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