Qunomedical – Begleiter für eure Behandlungen

In einer globalisierten Welt gibt es auch für Menschen die Chance auf eine gute medizinische Behandlung, die nicht über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügen. Das Berliner Healthcare-Startup Qunomedical will dabei unterstützen.

Die Gründerin Dr. Sophie Chung erklärt im Interview, wie es zu ihrer Idee kam.

Kannst du dich, für die Menschen, die dich noch nicht kennen, vorstellen?

Ich bin Sophie, Gründerin von Qunomedical, eine digitale Plattform, die Patienten weltweit Zugang zu medizinischen Behandlungen bei Spitzenmedizinern ermöglicht – vorwiegend im Ausland, Stichwort “Medizintourismus”.

Junomedical-Gründerin und CEO: Dr. Sophie Chung

Qunomedical-Gründerin und CEO: Dr. Sophie Chung

Studiert habe ich eigentlich Medizin, ich bin also approbierte Ärztin und habe auch zwischenzeitlich als Ärztin in Australien gearbeitet. Bevor ich Ende 2015 selbst gegründet habe, war ich beim Digital Health Startup Zocdoc in New York tätig und davor fast 5 Jahre lang als Strategieberaterin in der Healthcare Practice bei McKinsey Deutschland.

Was genau ist bzw. macht Qunomedical?

Auf unserer Website können Patienten weltweit nach Behandlungen, Krankenhäusern und Ärzten suchen, sowie kostenlose Angebote für ihre gewünschte Behandlung anfordern. Wir helfen Patienten dabei, den richtigen Arzt im richtigen Krankenhaus zu finden und einen Termin zu vereinbaren, innerhalb von 24 Stunden. Hierbei steht vor allem die Qualitätssicherung im Fokus, so kooperieren wir nur mit den besten, international akkreditierten Kliniken. Wir fokussieren uns mit unserem Angebot vorwiegend auf medizinische und zahnmedizinische Behandlungen im Gegensatz zu kosmetischen Eingriffen.

Unser Ziel ist es, ein verlässlicher Begleiter für Patienten vor, während und nach der Behandlung zu sein.

Was war deine Motivation zu gründen?

Ich wusste schon sehr früh, dass ich durch meine Ideen das Gesundheitswesen verändern will.

Erstmals in direkten Kontakt mit der Komplexität des Themas Gesundheitsversorgung kam ich durch meine Arbeit in einer NGO in Kambodscha. Mir wurde sehr schnell bewusst, dass Zugang zu medizinischer Versorgung nicht nur ein Dritte Welt Problem ist, sondern ein globales Problem.

Selbst in hochentwickelten Ländern wie den USA oder Deutschland gibt es Menschen, die sich eine medizinische Behandlung nicht leisten können. Andere müssen monatelang auf einen notwendigen Eingriff warten. Ich will das nicht hinnehmen in einer globalisierten Gesellschaft.

Was hat dich bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf die Gründung?

Der Glaube anderer an meine Vision und die Bereitschaft, dafür hart zu arbeiten.. Als early-stage Startup kann ich meinem Team nicht viel mehr bieten als meine Vision und mein vollstes Engagement. Dass ich so viele smarte und motivierte Menschen für Qunomedical gewinnen kann, beeindruckt mich jeden Tag von neuem. Das macht mich sehr demütig und dankbar.

Wie geht’s weiter mit Qunomedical?

Wir werden größer, stärker und effizienter. Dabei achten wir auf die Nachhaltigkeit unseres Wachstums, denn der Patient steht für uns immer im Mittelpunkt. Patientenzufriedenheit und insbesondere ein vertrauenswürdiger Ansprechpartner zu sein, ist in meinen Augen der Schlüssel zum Erfolg.

Was ist dein ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Tue es. Aber es wird hart. Umgib dich mit Menschen, die dich kritisch hinterfragen und besser sind als du.

Danke für deine Antworten Sophie.

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Update: Junomedical hat den Firmennamen in Qunomedical umgeändert, um sich International aufstellen zu können und Rechtstreigkeiten zu umgehen.

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