Joidy

Weihnachten steht vor der Tür, habt ihr sicher schon mitbekommen. Und wie jedes Jahr stellt man kurz vor knapp fest, dass ja noch Geschenke fehlen. Joidy aus Berlin will euch dabei helfen.

Per Messenger Geschenke verschicken, klingt schon arg nach Zukunftsmusik aber das junge Startup macht’s möglich. Vor allem digitale Geschenke stehen bei der App im Mittelpunkt.

Gründer Philippe erzählt uns was hinter der Idee steckt.

Kannst du dich, für die Menschen, die Joidy noch nicht kennen, vorstellen?

Zwei der Gründer von Joidy: Philippe Singer und Timo Müller

Zwei der Gründer von Joidy: Philippe Singer und Timo Müller

Hi, ich bin Philippe – im schönen Hamburg aufgewachsen, schon recht viel herumgekommen in der Welt und nun seit etwa vier Jahren in Berlin. Gemeinsam mit meinem guten Kumpel Timo habe ich vor einigen Monaten Joidy gegründet. Timo ist bei uns für die Produktentwicklung verantwortlich und ich kümmere mich um Vertrieb und Marketing. Zuvor haben wir gemeinsam Wirtschaftsingenieurwesen an der TU Berlin studiert. Mit Joidy wollen wir einen globalen Plattform erschaffen, der Freunde auf dem ganzen Globus ein Stück näher zusammenbringt. An der Realisierung dieser Vision arbeiten wir mit einem insgesamt achtköpfigen Team.

Was genau ist bzw. macht Joidy?

Lass mich ein wenig ausholen und mit dem Ausgangsproblem beginnen. In der heutigen Zeit ist es zur Normalität geworden, dass ein Großteil unserer Freunde und Familie verstreut in Deutschland oder sogar auf der ganzen Welt leben. Nichtsdestotrotz ist man mit diesen Personen eng durch soziale Netzwerke wie Twitter, Facebook oder LinkedIn verbunden. Tagtäglich erfahren wir so von Geburtstagen oder anderen besonderen Anlässen in unserem Bekanntenkreis. Viele davon bieten Anlass zum Schenken. Für gewöhnlich reicht es trotzdem nur für ein „Happy Bday“ auf der Facebook-Wall. Es kostet einfach zu viel Geld, Zeit und Mühe ein Geschenk zu versenden und auch auf digitaler Ebene gibt es kaum Alternativen, die ein wirklich persönliches Schenkerlebnis ermöglichen. Das wollen wir ändern.

Joidy ist eine app- und webbasierte Plattform, die seinen Usern das Versenden individueller digitaler und physischer Geschenke von Smartphone zu Smartphone ermöglicht. Jeglicher Freund kann innerhalb von Sekunden beschenkt werden ganz gleich ob Facebook-, Telefon-, Email- oder sogar Tinderkontakt. Die folgenden Bilder verdeutlichen die einzelnen, wenigen Schritte des Schenkens:

  1. Person auswählen
  2. Produkt auswählen
  3. Video
  4. Verpacken

Was war eure Motivation zu gründen?

Im Vordergrund stand sicherlich die Idee an sich. Wir sehen besonders auf globaler Ebene großes Potential für unser Produkt. Eine weitere Motivationsquelle ist tatsächlich der Gedanke, dass wir das Leben vieler Menschen durch unseren Service ein klein wenig schöner machen können. Abgesehen von diesen beiden Punkten war es eigentlich schon immer klar, dass es uns beide in die Selbstständigkeit zieht.

Was hat euch bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf die Gründung?

Ich finde es beeindruckend, wie aus einer Idee innerhalb kürzester Zeit ein funktionierendes Produkt entstehen kann.

Wie geht’s weiter mit Joidy?

Wir befinden uns momentan in der Beta Phase und testen mit etwa 300 Personen die iOS Version. Mitte Dezember soll es dann pünktlich zu Weihnachten in den App-Store gehen. In Hinsicht auf das Produkt werden wir uns danach auf die Webplattform und die Android App konzentrieren. Bis August sind wir über ein Stipendium finanziert, wollen aber bereits im Februar Geld einsammeln, um Joidy zu skalieren. Wir sind sehr gespannt, wie es weiter gehen wird.

Was ist dein ultimativer Tipp für diejenigen die selber über’s Gründen nachdenken?

Ganz genau darüber nachdenken, ob die Grundidee wirklich Potential hat. Ein starkes Team finden und dann mit aller Kraft an der Umsetzung arbeiten. Ich fühle mich aber noch nicht so recht in der Position den Gründer Guru zu spielen 🙂

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Danke für deine Antworten.

Wenn ihr auf dem Laufenden bleiben wollt, wie es bei Joidy weiter geht, dann solltet ihr die Facebook Seite im Auge behalten.

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