Grüne Startups – Erfolg durch Nachhaltigkeit?

Green Washing wurde in den vergangenen Jahren immer wieder zur Gefahr für führende Unternehmen. Dahinter verbarg sich der Versuch, die eigenen Intentionen besonders nachhaltig erscheinen zu lassen, ohne jedoch das Ziel der Nachhaltigkeit konsequent zu verfolgen. Dabei spricht im Rahmen einer konsequenten Umsetzung nichts dagegen, sich dieses Mittels zu bedienen und für eine nachhaltige Ausrichtung des Startups zu sorgen. Doch an welchen Punkten ist dies möglich?

Nachhaltige Unternehmensziele

Natürlich bleibt der Umsatz eines Unternehmens eine wichtige Triebkraft der gesamten Ausrichtung. Doch dies steht einer nachhaltigen Ausrichtung der Ziele des Unternehmens nicht im Wege. Heute haben Firmen vielseitige Möglichkeiten, um sich selbst für Natur und Umwelt einzusetzen. Die steigende Nachfrage sorgt dafür, dass immer mehr junge Gründer diesen Weg selbst gehen möchten.

Grüne Produkte konnte sich bereits in zahlreichen Branchen etablieren. Inzwischen zeichnet sie ein stark wachsender Absatz aus, wie zuletzt der Marktbericht des Umweltbundesamts deutlich unter Beweis stellte. Immer mehr junge Firmen hegen aus dem Grund das Interesse, selbst in diese Lücke zu stoßen und dadurch den Fahrtwind des aktuellen Interesses zu nutzen.

Nachhaltigkeit im Marketing

Die Nachhaltigkeit spielt zudem im Marketing eines Unternehmens eine wichtige Rolle. In der Wahrnehmung durch die Verbraucher zeigte sich bereits in den letzten Jahren eine steigende Tendenz. Die Gesamtaussage, mit der ein Firmenkonzept verbunden wird, steht demnach immer stärker mit diesem Aspekt in Verbindung.

Gleichsam lässt sich diese Motivation bei der Wahl der Werbemittel gut zum Ausdruck bringen. Der Trend geht derzeit zu hochwertigen und langlebigen Werbeartikeln, bei denen die verwendeten Rohstoffe sinnvoll eingesetzt werden können. Ein bekanntes Beispiel dafür ist die bedruckte Kaffeetasse, welche im Durchschnitt über knapp 6 Jahre im Einsatz bleibt, bevor sie schließlich aussortiert wird. Weitere nachhaltige Werbegeschenke gibt es zum Beispiel hier.

Der Blick aufs Kapital

Nach wie vor hegen viele Investoren die Sorge, die wirtschaftliche Zugkraft eines grünen Startups könnte zu klein sein, um langfristige Gewinne zu fördern. Dabei ist es wichtig, zwischen zwei grundsätzlich verschiedenen Fällen zu unterscheiden. Auf der einen Seite steht ein Startup, welches sich eine gründe Identität bereits mit der Entwicklung der Geschäftsidee auf die Fahnen geschrieben hat. Sofern es sich um ein gut durchdachtes Konzept handelt, ist es auch hier möglich, Gewinne zu erzielen. Zuletzt machte etwa das Unternehmen Recup auf sich aufmerksam, welches es sich zum Ziel gesetzt hat, ein Pfandsystem für Kaffeebecher aufzubauen. Ähnlich erfolgreich sind die Entwickler der umweltfreundlichen Sportflasche KEEGO.

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Auf der anderen Seite stehen Unternehmen, die etwa im Bereich der digitalen Dienstleistungen aktiv sind und deren primäres Ziel zunächst nicht die besonders nachhaltige Ausrichtung war. Doch auch sie können dazu in der Lage sein, grüne Standards in die Tat umzusetzen. Die nachhaltige Ausrichtung stellt hier in keinem Fall ein Hindernis für die langfristigen finanziellen Ziele dar. Vielmehr können auch damit wertvolle Vorteile in der Entwicklung verbunden sein.

Angesichts der neuen Herausforderungen und des wachsenden Bewusstseins, welches sich dafür in der Gesellschaft entwickelt, könnten die Ideen der grünen Startups schon bald auf noch fruchtbareren Boden fallen. Schon jetzt sind die Unternehmer davon überzeugt, mit ihrer Idee Menschen begeistern zu können und dadurch langfristig nicht nur den grünen Zielen, sondern auch den wirtschaftlichen Ansprüchen in der Branche gerecht werden zu können.

 

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