CleverShuttle – umweltfreundliche Tür-zur-Tür Mobilität

Warum immer alleine mit dem Taxi fahren, obwohl auch andere Menschen in die gleiche Richtung müssen? CleverShuttle aus Berlin bringt eine Lösung.

Wir sprachen mit Bruno Ginnuth über das Ridesharing Startup.

Kannst Du dich, für die Menschen, die Dich noch nicht kennen, vorstellen?

CleverShuttle Mitgründer und CEO Bruno Ginnuth (Foto: CleverShuttle)

CleverShuttle Mitgründer und CEO Bruno Ginnuth (Foto: CleverShuttle)

Hallo, mein Name ist Bruno Ginnuth und ich bin Mitgründer und CEO des RideSharing-Fahrdienstes CleverShuttle. Zuvor war ich u.a. bei Coca-Cola und Sony in der Strategie, bei Nissan in der Logistik und bei Merrill Lynch im Trading.

Was genau ist bzw. macht CleverShuttle?

Wir haben das Unternehmen 2014 gegründet und bieten derzeit in Berlin, Hamburg, Leipzig und München effiziente, günstige und umweltfreundliche Tür-zu-Tür-Mobilität. Fahrgäste mit ähnlichen Routen werden mit Hilfe eines Algorithmus zu Fahrgemeinschaften gebündelt und von lizenzierten Fahrern an ihr gewünschtes Ziel befördert. Bei CleverShuttle kommen nur Wasserstoff- und Elektroantriebe zum Einsatz. Im vergangenen Jahr beförderten wir so mehr als 500.000 Kunden. Strategische Partner unseres Mobilitätskonzepts sind seit 2015 die Deutsche Bahn, sowie seit 2017 Daimler Buses.

Was war Eure Motivation zu gründen?

Die Idee entstand in Berlin. Jan Hofmann, mein ehemaliger Kommilitone und Mitgründer, war als Berater bei der Bahn tätig und musste damals sonntags und donnerstags zum Bahnhof. Durch den Bau der Kanzlerbahn war sein Weg zum Hauptbahnhof mit dem öffentlichen Nahverkehr lang und umständlich. Wenn er abends spät ankam, hat er sich nach Hause oft ein Taxi genommen. Er war nicht der Einzige und ihm ist aufgefallen, dass die Leute mit denen er Zug gefahren ist, in einem anderen Taxi oft in die gleiche Richtung gefahren sind. Da kam die Idee auf, dass diese Menschen doch zusammen günstiger fahren könnten.

Was hat Dich bisher am meisten beeindruckt im Bezug auf die Gründung?

Die ersten Monate sind wir alle selbst gefahren. Nach einem verrückten Büroarbeitstag sind wir oft bis spät nachts durch Berlin gefahren, auch um die stetig steigende Nachfrage überhaupt bedienen zu können. Das Feedback der Gäste, die überwältigenden Eindrücke und die vielen tollen Menschen die wir dadurch kennengelernt haben, dass alles ist schon ein unglaublich gutes Gefühl.

Wie geht’s weiter mit CleverShuttle?

Bereits 2018 werden wir einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg zu einer nachhaltigen urbanen Mobilität beschreiten und über eine Million Passagiere transportieren. Die CleverShuttle-Flotte umfasst gegenwärtig rund 180 Fahrzeuge, bis Ende des Jahres sollen über 300 umweltfreundliche Autos unterwegs sein. 2018 werden wir in Dresden, Frankfurt am Main und Stuttgart, sowie an fünf weiteren Standorten, starten.

Was ist Dein ultimativer Tipp für diejenigen, die selber übers Gründen nachdenken?

Ganz klar: Selbsterkenntnis. Lerne deine eigene Unternehmer-DNA kennen und glaub an dich. Gründe kein Unternehmen nur, weil du der nächste Mark Zuckerberg oder Elon Musk werden willst. Finde heraus was du kannst und bleib dir treu, dann gelingt auch der Unternehmenserfolg!

Danke für deine Antworten.

Wenn ihr wissen wollt, wann das Berliner Startup an den nächsten Standorten startet, dann behaltet die Facebook Seite von CleverShuttle im Blick. Ihr könnt aber auch die App (Android/iOS) installieren und euch informieren lassen.

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