Der Bundesverband Deutsche Startups stellt sich vor

Den Bundesverband Deutsche Startups e.V. (Startup-Verband) gibt es seit 2012. Wir sind Repräsentant und Stimme der Startups und engagieren uns für ein gründerfreundliches Deutschland. Im Dialog mit Entscheidungsträgern in der Politik erarbeiten wir Vorschläge, die eine Kultur der Selbstständigkeit fördern und die Hürden für Unternehmensgründungen senken. Wir werben für innovatives Unternehmertum und tragen die Startup-Mentalität in die Gesellschaft. Als Netzwerk verbinden wir Gründer, Startups und deren Freunde miteinander, veranstalten mehrere Startup-Events im Jahr und unterstützen eine Vielzahl von Initiativen und Projekten. Wir geben jedes Jahr den Deutschen Startup Monitor (DSM) sowie den European Startup Monitor (ESM) heraus, die zwei etabliertesten und umfangreichsten Studien zum Startup-Ökosystem in Deutschland und Europa.

Sprachrohr der deutschen Startup Szene

Wir unterstützen die internationalen Netzwerke des deutschen Startup-Ökosystems durch verschiedene Delegationsreisen in das Silicon Valley oder nach Tel Aviv oder durch Projekte wie beispielsweise dem German Israeli Startup Exchange Program (GISEP). Im Lebenszyklus eines Startups kommt es oft darauf an zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Personen zu kennen. Wir geben Startups die Möglichkeit mit diesen Personen in Kontakt zu kommen und einen barrierefreien Austausch zwischen Gleichgesinnten zu pflegen. Unser Netzwerk bietet den Startups außerdem die Chance wichtige Akteure aus Politik und den etablierten Unternehmen kennenzulernen und als Kunden oder Kooperationspartner zu gewinnen. Unsere Fördermitglieder hingegen erhalten Zugang zu den innovativsten und dynamischsten Startups ihrer Branche, können Kooperationen und Partnerschaften anbahnen sowie wertvolle Kontakte in das Startup-Ökosystem aufbauen.

On-Tour: Der Bundesverband Deutscher Startups e.V. pflegt Kontaket auch im Silicon Valley. (Foto: Bundesverband Deutsche Startups e.V.)

On-Tour: Der Bundesverband Deutscher Startups e.V. pflegt Kontaket auch im Silicon Valley. (Foto: Bundesverband Deutsche Startups e.V.)

Der Startup-Verband hat 650 Mitglieder, davon fast 600 Startups, sowie Partner und Fördermitglieder. Wir können auf ein breites Netzwerk von 85 Ehrenamtlichen zurückgreifen, welches aus unseren Vorständen, unserem Kuratorium, den Sprechern unserer 24 branchenspezifischen Fachgruppen und themenspezifischen Plattformen sowie unseren Regionalvertretern in 14 Bundesländern besteht. Um glaubwürdig gegenüber Politik, Medien und Öffentlichkeit die Interessen der Startups vertreten zu können, ist es zudem satzungsmäßig vorgeschrieben, dass sich nur Gründer oder ehemalige Gründer auf ein Vorstandsamt bewerben können. Dies gibt uns zum einen die nötige Expertise, wenn es um die Belange der Gründer geht, und zum anderen die Glaubwürdigkeit und den Rückhalt des deutschen Startup-Ökosystems.

Die Stimme der Startups in der Politik

Was haben wir mit unserer politischen Arbeit beispielsweise das letzte Jahr erreicht? Unser Engagement hat dazu geführt, dass Verlustverrechnung nun auch für Startups möglich ist. Das ist ein positives Zeichen für den fairen Wettbewerb. Wir freuen uns zudem außerordentlich darüber, dass die Deutsche Börse Ende des Jahres angekündigt hat, ein neues Börsensegment für innovative Wachstumsunternehmen einzuführen. Diesen Schritt haben wir seit drei Jahren gefordert und immer wieder an den entsprechenden Stellen Druck aufgebaut. Wir sind froh, dass unser Engagement hier gefruchtet hat. Das sind jedoch nur zwei positive Entwicklungen von vielen, an denen wir beteiligt waren. In den kommenden 12 Monaten wollen wir genauso erfolgreich sein. So steht beispielsweise die Regulierung von Online-Plattformen auf der politischen Agenda, welche wir, genau wie die Implementierung der Datenschutzgrundverordnung, im kommenden Jahr begleiten werden.

Über den Autor: 
Florian Nöll ist Unternehmer und seit 2012 Vorsitzender des Startup-Verbandes. Im selben Jahr wurde er von der Zeitschrift Capital in der Reihe „40 Talente unter 40 Jahren“ ausgezeichnet. Der ersten Gründung als Schüler folgten Startups wie das Internet-Reverse-Auktionshaus smartorder.de und spendino, einem heute führenden Anbieter von Software-Lösungen (SaaS) für Non-Profit-Organisationen.

 

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